Schnell, zieht eure Kinder vom Bildschirm weg, jetzt kommt das F-Wort: Fußball, pardon, Frauen. Ach, nee nee, Quatsch, Feminismus. Ich schwör’s, ich bin nicht radikal-toter-mann-guter-mann-feministisch:
- Seit ich eigenständig über meine Garderobe entscheiden kann, trage ich keine Latzhosen mehr.
- Ich habe als Kind „Wendy“ gelesen und bin noch heute sauer auf meine Eltern, weil ich nie auf einen Ponyhof durfte.
- Als ich das letzte Mal eine Bohrmaschine in der Hand hatte, habe ich die Stromleitung in der Küche angebohrt.
- Ich versuche Männer immer ernst zu nehmen. Selbst wenn ihnen Haare aus den Ohren wachsen.
Das schreibe ich mal lieber vorneweg. Und zwar nicht, weil ich mir Feministinnen als Latzhosen tragende, „Mädchenkram“ ablehnende, handwerklich begabte Männerhasserinnen vorstelle, sondern zur Erheiterung für all diejenigen, die bis zu folgendem Hinweis sonst gar nicht mehr lesen würden: Es ist eine Fußball-WM, keine Frauen-WM. Die Sportart heißt Fußball. FUßBALL — und nicht Frauen!