Für Silvesterkinder und andere Randerscheinungen

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    Der kleine Lord kommt - Achtung, dies ist keine Übung!

    Wenn man sich auf eins im Leben ver­las­sen kann, dann aufs Fern­seh­pro­gramm an Weih­nach­ten. „ Drei Hasel­nüsse für Aschen­brö­del“, „Die Hop­pens­tedts“ oder „Töd­li­che Weihnachten“ – alles Klas­si­ker, die zum Fest gehö­ren, wie Sissi zu Franz. Nur einer gehört da nicht hin: Der kleine Lord. Weg mit die­sem Besserwisser und sei­ner blon­den Helm-Frisur! Wann kom­men die Pro­gramm­ge­stal­ter end­lich zur Ver­nunft? Das ZDF schafft seine wun­der­vol­len Weih­nachts­se­rien ab, aber Lord Faun­tel­leray… Foun­daa­ba­doy… das schlecht fri­sierte Kind mit dem schlim­men Namen läuft ohne Unter­lass!

    Das kön­nen wir uns nicht län­ger gefal­len las­sen. Weh­rt euch, macht euch bereit für den Ernst­fall! Falls sich die Fehl­ge­lei­te­ten in eurer Fami­lie durch­set­zen kön­nen und den klei­nen Lord ein­schal­ten, dann emp­fehle ich fol­gen­des Vor­ge­hen: Besor­gt euch schon vorab eine DVD des Films „Das Dorf der Ver­damm­ten“, und zwar den alten von Wolf Rilla. Ihr wis­st schon, das ist der, in dem all die klei­nen Kin­der­lein mit blon­den Helm-Frisuren in Wahr­heit böse Ali­ens sind.

    Täu­scht ein Nicker­chen vor und beob­ach­tet eure Ver­wandt­schaft. Wenn die vor Rüh­rung fast ver­geht, die Augen feucht und die Sofa­kis­sen ans Herz gedrückt wer­den, dann kommt euer Moment: Schal­tet heim­lich auf den DVD-Player um – aber nur für eine Sekunde! Wie­der­ho­lt die­sen gue­ril­laar­ti­gen Vor­stoß in kur­zen Abstän­den. Es ist von ent­schei­den­der Bedeu­tung, dass die bösen Ali­en­kin­der aus dem Hor­ror­strei­fen von 1960 nur für einen Moment zu sehen sind. Eure Fami­lie soll die Atta­cke ja nicht als sol­che begrei­fen, son­dern sie soll eine Sekunde des Hor­rors erle­ben, soll den Samen des Zwei­fels empfangen.

    Ich garan­tiere: Die­ser Samen wird wach­sen und gedei­hen und spä­tes­tens im nächs­ten Jahr wird vom klei­nen Lord in ihrem Wohn­zim­mer nichts mehr zu sehen sein. Auf eine fröh­li­che Weihnacht – 2013!

    • 22 December 2012
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    Alexandra Schröder ist Journalistin, Rheinhessin, Familienmensch, Kaffeejunky, Sookie-Stackhouse-Freundin, Tatort-Guckerin, Radlerin, Suppenguru, Winnetou-Schallplatten-Hörerin, WG-Bewohnerin, Weinnase, Theatergängerin, Rainer-von-Vielen-Fan, Briefeschreiberin, Tante, Magistra, Steinbock, Kinoliebhaberin, Blutspenderin, Mikrokreditgeberin, Landei, Fernreisende, Bibliotheksmitglied, Sporteventfan, Schokoesserin, Krimileserin - und Sil­ves­ter­kind.

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